Infos zum Projekt

Ausstellung im Historischen Museum Hannover

31.08.2016 – 06.08.2017

Jede Stadt hat ihr unverwechselbares Profil. Es setzt sich zusammen aus der topografischen Lage und der Einbettung in eine Landschaft, dem Stadtbild mit seinen markanten Gebäuden und der Verkehrsinfrastruktur, der politischen Geschichte, den gewachsenen wirtschaftlichen Strukturen, den über Jahrhunderte etablierten Traditionen und Gebräuchen, der Festkultur und bedeutenden Ereignissen, die im Geschichtsbewusstsein der Menschen verankert sind.

Die Ausstellung stellt ein Angebot der Museumswissenschaftler dar, die auf der Grundlage der historischen Überlieferung und der Auseinandersetzung mit der Stadtgeschichte einige als typisch für die Stadt anzusehende Phänomene zusammengestellt haben.

Dazu gehören:

  • die Großstadt im Grünen
  • die hannoverschen Wahrzeichen
  • die Messestadt
  • das Hallenhaus
  • die Welfen
  • die Hannoversche Architekturschule
  • die Transporterstadt
  • die Straßenkunst

Das Museum lädt alle Bewohnerinnen und Bewohner Hannovers und darüber hinaus ein, ihre Vorstellungen vom typisch Hannoverschen aktiv in die Ausstellung einzubringen. Die Ausstellung sieht bewusst Leerstellen vor, die von den Museumsbesuchern gefüllt werden können. Denn die Vorstellungen vom Typischen sind vielfältig und abhängig von Lebenserfahrungen, Wertvorstellungen und Blickwinkeln auf die Stadt. Die Ausstellung möchte diese Vielfalt der Meinungen abbilden und „Typisch Hannover“ zur Diskussion stellen. In der Ausstellung selbst wird es zudem die Möglichkeit geben, über Themen abzustimmen.

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